06 August 2012

REHABILITATION - MUSKELTHERAPIE


Für Hunde, die körperliche Probleme haben: Muskulatur, Gelenke, Rücken oder die eine Rehabilitation nach einer Operation benötigen.

·      Trainieren an unterschiedlichen Geräten, Hindernissen, Ausrüstungen
·      Aktives und passives Muskeltraining zur Stärkung und zur Schmerzlinderung
·      Beweglichkeit verbessern
·      Lebensqualität verbessern
·      Vorbeugung zukünftiger Verletzungen
·      Akupressur - Schmerzpunkte - Entspannungspunkte
·      "Yoga"-Übungen zum Dehnen von Muskelverspannungen

Einführung in den Gebrauch der Geräte und Zeigen der verschiedenen Übungen in einem individuellen Kompaktkurs:

Preis für 3 Privatstunden: 99 €

Danach selbstständiges Trainieren an den Geräten zu den Öffnungszeiten.

Preis pro selbstständiger Trainingseinheit zu Öffnungszeiten: 5 €,
10er Pack 35 €.

ANTI-STRESS-THERAPIE


Für alle Hunde, insbesondere die gestressten, nervösen, hyperaktiven sowie ängstlichen.*

·      Wie man Hunde mit Massagen entspannt
·      Verschiedene Massage-Techniken
·      Shen Shu Techniken
·      "Yoga"-Übungen für Hunde - Verspannungen durch Dehnen lösen
·      Einige wichtige Akupressur-Punkte beim Hund und wie man sie stimuliert
·      Aromatherapie - entspannende Düfte
·      Bachblüten zur Entspannung
·      Musik zum Entspannen
·      Andere Übungen, die Hunden helfen abzuschalten, zu entspannen und die Muskulatur zu lockern
·      Gemeinsam entspannen
·      TTouch Massagen, Übungen, Körperbinden
·      Utensilien

Kurs: 5 Lektionen,  je 1,5 Stunden
Uhrzeit                  Beginn
Preis 75 €


* Reaktive oder aggressive Hunde brauchen ein individuell auf sie abgestimmtes Training.
Vor Teilnahme an einem Gruppenkurs muss dieses Verhalten unter Kontrolle gebracht werden.

"HÜNDISCH" LERNEN: NON-VERBALE KOMMUNIKATION


Für jeden, der Lust hat, verständlicher mit seinem Hund zu kommunizieren, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Missverständnisse zu vermeiden.*

·      "Agierende" Hunde beobachten: was macht wer wie wann
·      Verhaltensweisen, Aktionen, Interaktionen, Gesten, Mimik registrieren und verstehen 
·      Die unterschiedlichen Signale erkennen
·      Körpersprache wiederentdecken
·      Körpersprache bewusst einsetzen: Mimik, Gesten, Körperhaltung
·      "Hündisch" lernen und anwenden

Kurs: 4 Lektionen,  je 1,5 Stunden
Uhrzeit                  Beginn
Preis 60 €



* Reaktive oder aggressive Hunde brauchen ein individuell auf sie abgestimmtes Training.
Vor Teilnahme an einem Gruppenkurs muss dieses Verhalten unter Kontrolle gebracht werden.


WELPEN-PARTY


Für 8 bis 20 Wochen alte Welpen

Voraussetzung: mindestens eine Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose

3 Stunden "Party"

·      Theorie für die Besitzer
·      Spiel für die Welpen
·      Zusammentreffen von Welpen unterschiedlichster Rassen und Typen
·      Kompakt-Information zu die wichtigsten Welpenthemen

Uhrzeit: 10 - 13 h

Datum:

GRATIS

25 Oktober 2010

Legenden + Irrtümer

Man kann mit der Erziehung von Hunden nicht vor dem 8. Monat beginnen 

Total verkehrt. Die Erziehung beginnt am ersten Tag, an dem der Hund in unser Leben tritt. Erziehung heißt, den Hund auf ein Zusammenleben mit uns sowie mit der Gesellschaft vorzubereiten. 

Er muss die Regeln für das Zusammenleben kennen lernen. Er muss wissen, was wir von ihm erwarten, was erlaubt ist, was verboten. 

Wenn man erst mit 8 Monaten mit der Erziehung beginnt, fängt man just zu einem Zeitpunkt an, an dem die Hormone der Pubertät unseren Hund rebellischer machen. (Genauso wie bei Menschenkindern).



Hunde, die älter als 2 oder 3 Jahre sind, können nichts mehr lernen 

Jain. Es gibt 2 Formen des Lernens: 

Eine ist das soziale Lernen, die Sozialisation, die bis zum Ende der Welpenzeit stattgefunden haben muss. In dieser Phase sind die Jungen sehr aufnahmefähig. Ein einziges Erlebnis, positiv oder negativ, kann das Verhalten des erwachsenen Hundes sein ganzes Leben lang bestimmen. 

In dieser Phase entwickeln sich Ängste, es überwiegt aber noch Neugier. Diese müssen wir nutzen um unseren Welpen auf sein zukünftiges Leben, sein soziales Umfeld vorzubereiten, indem wir ihn viele positive Erfahrungen mit einer Vielzahl von angsteinflößenden Umweltreizen machen lassen.

Das andere Lernen – Lernen von Befehlen, Tricks, Übungen jeglicher Art, Verhaltensweisen wie z.B. Apportieren – ist ein Leben lang möglich. 

Was man allerdings beobachten kann, ist, dass Hunde, die als Welpen kopfmäßig gefördert wurden, eine leichtere Auffassungsgabe haben um neue Dinge zu lernen (wie beim Menschen auch).



Kleine Hunde braucht man nicht zu erziehen 
Falsch. Genau daher kommen die ganzen Probleme, die die Besitzer von Kleinhunden beim Zusammenleben mit ihren Zwergen haben. 

Ein kleiner Hund stammt genauso wie ein großer Hund vom Wolf ab, benimmt sich und denkt wie ein Canide. Auch er muss Regeln und Normen lernen und Einschränkungen in seinem Leben akzeptieren.



24 September 2010

Legenden + Irrtümer

Jeder Hund muss sich von fremden Menschen anfassen lassen 

NEIN! Kein kleiner Hund, kein großer Hund muss sich von jedem anfassen lassen. Würden Sie es mögen, wenn jeder Fremde Sie ungefragt anfassen würde?



Hunde mögen es, zum Lob oder zur Begrüßung auf den Kopf geklopft zu werden

Blödsinn! Versuchen Sie es mal bei sich selbst oder einer anderen Person. Angenehm ist anders.

Zudem sind in der Hundesprache alle von oben kommenden Gesten Ausdruck von Dominanz, Bedrohung, Provokation. Ein sozial unsicherer Hund könnte diese Geste falsch verstehen.



Ein Hund braucht keine Spaziergänge, wenn er einen großen Garten hat 
Falsch. Was für ein langweiliges Leben. Den Garten kennt er nach kurzer Zeit in- und auswendig. Zum Glücklichsein braucht er olfaktorische, visuelle, taktile und akustische Reize. Es ist wahrscheinlich, dass er sich aus lauter Langeweile und Frust selbst Beschäftigungen sucht, die wahrscheinlich nicht unseren Gefallen finden: Buddeln, Bellen, Ausbrechen etc.

11 September 2010

Legenden + Irrtümer

Jede Hündin sollte einmal in ihrem Leben Junge bekommen 

Problem vorprogrammiert, denn nicht jede Hündin ist geeignet. Es gibt z. B. Verhaltensauffällligkeiten (Angst, Aggressivität) oder gesundheitliche Probleme. Mit ihren Genen gibt die Hündin dies an die Jungen weiter. Es entstehen wiederum aggressive, ängstliche, kranke Tiere. Außerdem - was machen Sie mit den restlichen 10 Welpen, wo sie doch nur 3 erwartet haben und auch nur für 3 ein neues Zuhause haben?

In der Natur pflanzen sich nicht alle Tiere eines Rudels fort. Wölfe und Wildhunde leben in hierarchischen Familienverbänden, in denen sich nur die Alphatiere weitervermehren. 

Warum werden manche Alphas und andere nicht? Weil sie die besten Gene haben, um den Herausforderungen des Lebens zu trotzen. Sie sind mental stark und ausgeglichen, souverän, mutig und vorsichtig, selbstsicher. Sie sind weder unsicher, noch ängstlich, noch aggressiv. Sie geben ihre Gene weiter, weil man nur mit so einer Persönlichkeit in der Natur überleben kann. Das ist die natürliche Auslese.


Mein Rüde soll einmal decken 

S.o.: Nicht jeder Rüde ist aufgrund seines Charakters, seines Aussehens, seines Gesundheitszustandes als Deckrüde geeignet.