06 August 2012

Nicht aggressive ANGSTHUNDE


Für alle unsicheren, ängstlichen Hunde, die nicht aggressiv auf Menschen und andere Hunde reagieren.

Der Kurs besteht zunächst aus 3 Privatstunden auf dem Hundetrainingsplatz: Anamnese, Analyse, Managementmaßnahmen, Techniken.
Anschließend kann unter meiner Aufsicht das Gelernte in anderen Kursen eingeübt und gefestigt werden, - immer aus der Individualdistanz des Hundes.
Das Training unter kontrollierten Bedingungen vermittelt Sicherheit für den Umgang mit den unterschiedlichsten Alltagssituationen.

·      Stress im Alltag reduzieren
·      Stress in Angst machenden Situationen reduzieren
·      Methoden der Prävention
·      Managementmaßnahmen für die unterschiedlichen kritischen Situationen
·      Selbstsicherheit entwickeln um die kritischen Situationen zu meistern - Ängste überwinden
·      Wie man zu einer Ruhe-Referenz für den Hund wird
·      Negative Assoziationen in positive verändern
·      Verbesserung des Selbstbewusstseins
·      Blickkontakt und Orientation zum Menschen verstärken
·      Intentionen des Hundes rechtzeitig erkennen
·      Beschwichtungssignale erkennen und anwenden
·      Stresssignale erkennen
·      Angstsignale erkennen
·      Schutz der Individualdistanz des Hundes: bei Hundebegegnungen mit + ohne Leine, bei Begegnungen mit fremden Menschen

1. Preis für 3 Privatstunden auf der Hundewiese 99 €

2. Preis pro "Teilnahme" an einer Gruppe 10 €,
    10er-Pack 90 €

ANTI-JAGD-TRAINING


Für alle Hunde, die jagdlich motiviert sind: Verfolgen von beweglichen "Reizen": Kaninchen, Katzen, Fahrradfahrer, Autos, Jogger etc.*

·      Anzeigeverhalten erkennen + verstärken
·      Orientierung am Mensch verbessern
·      Rückruf verbessern
·      Generell Gehorsam verbessern
·      Selbstkontrolle fördern in Präsenz der "Beute"
·      Reizangeltraining
·      Alternative Verhaltensweisen

Kurs: 6 Lektionen,  je 1,5 Stunden
Uhrzeit                  Beginn
Preis 90 €


* Reaktive oder aggressive Hunde brauchen ein individuell auf sie abgestimmtes Training.
Vor Teilnahme an einem Gruppenkurs muss dieses Verhalten unter Kontrolle gebracht werden.

REHABILITATION - MUSKELTHERAPIE


Für Hunde, die körperliche Probleme haben: Muskulatur, Gelenke, Rücken oder die eine Rehabilitation nach einer Operation benötigen.

·      Trainieren an unterschiedlichen Geräten, Hindernissen, Ausrüstungen
·      Aktives und passives Muskeltraining zur Stärkung und zur Schmerzlinderung
·      Beweglichkeit verbessern
·      Lebensqualität verbessern
·      Vorbeugung zukünftiger Verletzungen
·      Akupressur - Schmerzpunkte - Entspannungspunkte
·      "Yoga"-Übungen zum Dehnen von Muskelverspannungen

Einführung in den Gebrauch der Geräte und Zeigen der verschiedenen Übungen in einem individuellen Kompaktkurs:

Preis für 3 Privatstunden: 99 €

Danach selbstständiges Trainieren an den Geräten zu den Öffnungszeiten.

Preis pro selbstständiger Trainingseinheit zu Öffnungszeiten: 5 €,
10er Pack 35 €.

ANTI-STRESS-THERAPIE


Für alle Hunde, insbesondere die gestressten, nervösen, hyperaktiven sowie ängstlichen.*

·      Wie man Hunde mit Massagen entspannt
·      Verschiedene Massage-Techniken
·      Shen Shu Techniken
·      "Yoga"-Übungen für Hunde - Verspannungen durch Dehnen lösen
·      Einige wichtige Akupressur-Punkte beim Hund und wie man sie stimuliert
·      Aromatherapie - entspannende Düfte
·      Bachblüten zur Entspannung
·      Musik zum Entspannen
·      Andere Übungen, die Hunden helfen abzuschalten, zu entspannen und die Muskulatur zu lockern
·      Gemeinsam entspannen
·      TTouch Massagen, Übungen, Körperbinden
·      Utensilien

Kurs: 5 Lektionen,  je 1,5 Stunden
Uhrzeit                  Beginn
Preis 75 €


* Reaktive oder aggressive Hunde brauchen ein individuell auf sie abgestimmtes Training.
Vor Teilnahme an einem Gruppenkurs muss dieses Verhalten unter Kontrolle gebracht werden.

"HÜNDISCH" LERNEN: NON-VERBALE KOMMUNIKATION


Für jeden, der Lust hat, verständlicher mit seinem Hund zu kommunizieren, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Missverständnisse zu vermeiden.*

·      "Agierende" Hunde beobachten: was macht wer wie wann
·      Verhaltensweisen, Aktionen, Interaktionen, Gesten, Mimik registrieren und verstehen 
·      Die unterschiedlichen Signale erkennen
·      Körpersprache wiederentdecken
·      Körpersprache bewusst einsetzen: Mimik, Gesten, Körperhaltung
·      "Hündisch" lernen und anwenden

Kurs: 4 Lektionen,  je 1,5 Stunden
Uhrzeit                  Beginn
Preis 60 €



* Reaktive oder aggressive Hunde brauchen ein individuell auf sie abgestimmtes Training.
Vor Teilnahme an einem Gruppenkurs muss dieses Verhalten unter Kontrolle gebracht werden.


WELPEN-PARTY


Für 8 bis 20 Wochen alte Welpen

Voraussetzung: mindestens eine Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose

3 Stunden "Party"

·      Theorie für die Besitzer
·      Spiel für die Welpen
·      Zusammentreffen von Welpen unterschiedlichster Rassen und Typen
·      Kompakt-Information zu die wichtigsten Welpenthemen

Uhrzeit: 10 - 13 h

Datum:

GRATIS

25 Oktober 2010

Legenden + Irrtümer

Man kann mit der Erziehung von Hunden nicht vor dem 8. Monat beginnen 

Total verkehrt. Die Erziehung beginnt am ersten Tag, an dem der Hund in unser Leben tritt. Erziehung heißt, den Hund auf ein Zusammenleben mit uns sowie mit der Gesellschaft vorzubereiten. 

Er muss die Regeln für das Zusammenleben kennen lernen. Er muss wissen, was wir von ihm erwarten, was erlaubt ist, was verboten. 

Wenn man erst mit 8 Monaten mit der Erziehung beginnt, fängt man just zu einem Zeitpunkt an, an dem die Hormone der Pubertät unseren Hund rebellischer machen. (Genauso wie bei Menschenkindern).



Hunde, die älter als 2 oder 3 Jahre sind, können nichts mehr lernen 

Jain. Es gibt 2 Formen des Lernens: 

Eine ist das soziale Lernen, die Sozialisation, die bis zum Ende der Welpenzeit stattgefunden haben muss. In dieser Phase sind die Jungen sehr aufnahmefähig. Ein einziges Erlebnis, positiv oder negativ, kann das Verhalten des erwachsenen Hundes sein ganzes Leben lang bestimmen. 

In dieser Phase entwickeln sich Ängste, es überwiegt aber noch Neugier. Diese müssen wir nutzen um unseren Welpen auf sein zukünftiges Leben, sein soziales Umfeld vorzubereiten, indem wir ihn viele positive Erfahrungen mit einer Vielzahl von angsteinflößenden Umweltreizen machen lassen.

Das andere Lernen – Lernen von Befehlen, Tricks, Übungen jeglicher Art, Verhaltensweisen wie z.B. Apportieren – ist ein Leben lang möglich. 

Was man allerdings beobachten kann, ist, dass Hunde, die als Welpen kopfmäßig gefördert wurden, eine leichtere Auffassungsgabe haben um neue Dinge zu lernen (wie beim Menschen auch).



Kleine Hunde braucht man nicht zu erziehen 
Falsch. Genau daher kommen die ganzen Probleme, die die Besitzer von Kleinhunden beim Zusammenleben mit ihren Zwergen haben. 

Ein kleiner Hund stammt genauso wie ein großer Hund vom Wolf ab, benimmt sich und denkt wie ein Canide. Auch er muss Regeln und Normen lernen und Einschränkungen in seinem Leben akzeptieren.